Endlich! Der OnStage-Bericht_Mainz 2017 ist da!

Zum Nikolaustag heute sollt Ihr ENDLICH den längst versprochenen Bericht von meiner OnStage-Reise bekommen… Schließlich sind schon fast wieder 4 Wochen um… WAHNSINN, wie die Zeit rast!

Aber zum Glück erinnere ich mich noch sehr gut an das aufregende und sehr schöne Wochenende in Mainz! Und das ein oder andere Foto hilft im Notfall auch nach 😉

Wie immer ist schon die Vorbereitung auf so ein großes Event alles andere als entspannt. Denn es darf geswappt werden, auf gut Deutsch: kleine, selbstgemachte Tauschobjekte wandern von einer Box in die nächste… werden dabei ausgiebig bestaunt und versüßen mitunter auch der neuen Besitzerin in dem ein oder anderen trägen Moment den Tag 😉 Und diese Swaps wollen natürlich in entsprechender Anzahl im Vorfeld gebastelt werden.

So ein Swap kann fast alles sein: Eine tolle Kartengestaltung, eine Technikidee oder auch eine aufwändige Box bzw. 3d-Projekt, unter Umständen auch mit (nicht nur) süßem Inhalt.

Ich bin ja auch ein Verfechter der Verpackungen samt niedlichem oder gar nützlichem Inhalt. Daher hab ich mich dieses Jahr für eine längliche Verpackung (passend zum Inhalt) entschieden, die gänzlich ohne Kleber auskommt!

Und so sah meine Swap-box aus!

Es gab die Wahl zwischen weihnachtlich (mit rosa und Sternen) und winterlich (kühles grau-blau mit Schneeflocken)! 

Hier seht Ihr nochmal ein Exemplar etwas näher und größer! Für mehr Fotos war leider im Vorfeld keine Zeit mehr *hüstel*.

Und hier geöffnet, denn verschenkt habe ich einen Slidercutter (farblich angepasst entweder in rot oder blau). Sowas können wir “Bastler” ja schließlich immer gebrauchen (haben aber meist doch nie das entsprechende Werkzeug zur Hand!)

 

Die eigentliche Veranstaltung war am Samstag, den 11.11. (in Mainz!!! – jaaa, Ihr habt ganz richtig gelesen… in einer der Hochburgen des Karnevals – wer hat sich das bloß ausgedacht?!). Aber entgegen so mancher Erwartung, hatte sich das Datum bei uns verkleidungstechnisch kaum jemand zu Herzen genommen.

Um so ein Wochenende auch entsprechend auszukosten und vorallem das Drumherum zu genießen, treffen sich viele schon am Freitag. Diesmal war auch meine Downline Daniela Pieper mit von der Party und als wir uns nach diversen Staus auf der Autobahn und Pannen im Zugverkehr schließlich am Bahnhof getroffen hatten und wir gemeinsam im Hilton eincheckten, waren wir eigentlich schon völlig k.o.

Doch schließlich waren wir neugierig auf die anderen Demos und haben uns mit einigen im “Heiliggeist” zum Essen verabredet.

Das ist eine zum Restaurant umgebaute Kirche und wirklich sehr beeindruckend. Natürlich auch sehr beliebt und daher immer gut gefüllt. Aber Dank Tina hatten wir einen Platz reserviert und konnten uns erstmal mit allerhand Leckereien stärken.

Obwohl es am nächsten Morgen früh raus ging, wollten wir auf den Absacker an der Hotelbar nicht verzichten. Ui, da waren wir nicht die einzigen, denn das Hotel wimmelte nur so von Stampin’ Up!-Demos. Kein Wunder, grenzte es doch direkt an den auserkorenen Veranstaltungsort: Rheingoldhalle!

 

Als ich endlich mein Zimmer näher in Augenschein nehmen konnte, war es draußen natürlich längst stockdunkel, dennoch war der Blick auf den Rhein atemberaubend. Sogar ein erleuchtetes “Hotelschiff” lag direkt vor Anker.

Der Wecker klingelte früh, SEHR früh, was aber unser Glück war, denn so ergatterten wir im Frühstückssaal noch einen heiß begehrten Sitzplatz und das sogar am Fenster 😉

Ihr werdet es kaum glauben, aber der Ansturm war so groß, dass viele Gäste ihren Kaffee im Stehen zu sich nehmen mussten. Tja, man hätte sowas wissen können, wenn solch ein Event nebenan stattfindet und natürlich alle zeitgleich frühstücken wollen. Aber leider war das Hilton darauf überhaupt nicht vorbereitet, was bei vielen in der Bewertung einen großen Punktabzug bedeutete (erst recht bei den gepfefferten Preisen!).

Wir waren übrigens in Deutschland mit fast 1000 Demos das größte lokale Treffen, gleich hinter dem dreitägigen OnStage live in Salt Lake City. Verrückt, oder?!?

Dementsprechend lang waren auch die Warteschlangen bei der Anmeldung… aber als wir endlich an der Reihe waren, gab es für jeden eine tolle, gefüllte Tasche von Stampin’ Up und auch ein Namensschild mit Button für die Prizepatrols dazu. (yep, es wird auch was verlost! 😉 )

Ihr müsst übrigens entschuldigen, das Licht ist schlecht, der Blitz war aus… besser sind die Fotos leider nicht geworden 🙁 Aber für einen kleinen Eindruck reicht es hoffentlich!

Die Horden stürmten den riesigen Saal und wir hatten Glück und konnten mit unserer großen Truppe an zwei Tischen direkt nebeneinander sitzen.

Vor lauter news, Beiträgen (teilweise live und teilweise aus Salt Lake City übertragen), Ehrungen usw bin ich kaum zum Fotografieren gekommen. Aber der ein oder andere Moment wurde festgehalten.

In der Pause gab es zum Lunchpaket (Chips zum Mittagessen, auf sowas können auch nur die Amis kommen *lach*) auch Jubiläumscupcakes. Denn Stampin’ Up! Europa feiert schon sein 10-jähriges Bestehen! Die waren fast zu schade zum Essen…

Eine der Pausen haben wir genutzt, um ein großes Teamfoto vom Team Stempelwiese zu machen!

Riesig, oder? Und die pinken und goldenen Puschel kamen zum Einsatz, als unsere Team-Mutti/-Omi (Oberhaupt!!!) zur Ehrung für 1.000.000 CSV-Umsatz auf die Bühne durfte! Natürlich wurde da gejohlt und gewedelt im Zuschauerraum, was das Zeug hält 😉  Und als hätten wir uns abgesprochen, rieselte pink-goldenes Glitter vom “Himmel”!

Viel zu schnell vergingen die Stunden! Am Ende des Tages wurde nochmal fleißig gewerkelt, sodass wir verschiedene make & takes mit nach Hause nehmen konnten und bereits einen Einblick in die neue Produktauswahl, die uns alle im neuen Jahr erwartet, bekamen. Und jaaaaa, natürlich durften wir schon den neuen Katalog in Empfang nehmen! Tja, einer der zahlreichen Vorteile eine Demo zu sein 😉

Fix und fox und randvoll mit Input brachen wir abends auf; schnell zurück ins Hotel und ein bißchen frisch machen für die Abendgestaltung Teil 2: Wieder leckeres Essen in geselliger Runde in unserem fast schon “Stammlokal” hihi

und natürlich auch mit Absacker in der Hotelbar, bevor wir spät abends regelrecht in die Betten gekrochen sind! 😉

Ihr Lieben, allein DAS ist schon solch eine Reise wert; das Miteinander lieber Kollegen und inzwischen schon Freunde! Es war wiedermal eine sehr lustige Truppe und ich freu mich schon riesig auf unser nächstes Wiedersehen!

Am nächsten Morgen tröpfelten wir vereinzelt zum Frühstück; einige waren schon früh morgens aufgebrochen, andere klönten noch ein wenig am Frühstückstisch, bevor wir uns endgültig verabschiedeten.

Trotz grauen Regenwetters habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, vor meiner Heimfahrt noch ein wenig die Innenstadt von Mainz zu erkunden. Bereits 2015 bin ich unverrichteter Dinge abgefahren, weil mich das fiese Wetter einfach nicht mehr vor die Tür lockte. Aber DIESMAL war ich gut gerüstet, mit Schirm, Charme und Melone… naja, fast: also mit Schirm, dicker Mütze und Wintermantel! 😉

Und ein paar Beweisfotos hab ich auch geschossen:

 

Die Rheingoldhalle von der Uferseite aus… 1 Tag zuvor haben wir uns noch da oben hinter der Glaswand getummelt!

 

Auch diese Allee liegt direkt an der Uferpromenade…                                                        Wie herrlich hätte das alles erst bei Sonnenschein gewirkt?!

 

Wenigstens einen Blick auf den Mainzer Dom wollte ich werfen! Das nächste mal gehe ich auch rein… Man muss ja noch Ziele haben 😉

 

Hier herrschte tags zuvor noch reges Treiben der Narren…

…und heute zeugt in erster Linie viel Müll von der großen Sause! :-/

 

Das hier ist der berühmte Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz! Das Denkmal soll die närrische Jahreszeit symbolisieren, ist fast neun Meter hoch und mit mehr als 200  bronzenen Figuren und Allegorien versehen: Vater Rhein, der Mönch, der Narr mit seinen Attributen, der Harlekin und der Mann mit dem Brett vor dem Kopf, die Katze, Till Eulenspiegel, der Hanswurst und die Stadtgöttin Moguntia, der GeldbeutelwäscherVagantenSchwellköpp oder Possenreißer und Gaukler sind nur einige der Motive, die einen starken Bezug zur Mainzer Stadt- und Fastnachtsgeschichte aufweisen. Auch Rebenranken sowie Weck, Worscht un Woi sind vertreten.

Auch andere lustige Gesellen mit deutlichem Karnevalsbezug tummeln sich auf diesem Platz.

Und damit möchte ich meinen Streifzug durch Mainz auch beenden. Ich war durchgefroren und wollte mich nur noch auf den Heimweg machen.

Wenn Ihr bis hierher durchgehalten habt – alle Achtung! Der Beitrag ist länger geworden als gedacht und doch habe ich nur einen Bruchteil erzählt und gezeigt.

Am besten Ihr kommt das nächste Mal einfach selber mit 😉 Wenn Ihr Lust habt, evtl. selber als Stampin’ Up!-Demonstratorin einzusteigen und an solchen Events und in lustiger Runde von vielen verrückten Stempel- und Bastelwütigen teilzunehmen, meldet Euch einfach und ich stehe Euch Rede und Antwort auf Eure Fragen 😉

Ihr seid in meinem Team herzlich willkommen!

 

 

 

 

 

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